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Corona-Hilfe Kundeninformation Nr. 10

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Kundeninformation zur Corona-Pandemie Newsletter Nr. 10 vom 10.05.2021

_______________________________________________________________________________________________________________________________ 3. Überbrückungshilfe III: Möglichkeiten der Erstattung von Fixkosten aus 2020 Durch die Corona-bedingten Lockdowns sind bei vielen Unternehmen unverschuldet Zahlungsrückstände aufgelaufen, die zukünftig nur schwer zurückgeführt werden können. Die „November- und Dezemberhilfen“ sowie Eigenkapitalzuschüsse ersetzen betriebliche Fixkosten für den Zeitraum des zweiten Lockdowns, also November 2020 bis heute. Im Rahmen der Überbrückungshilfe III besteht nun zusätzlich die Möglichkeit, betriebliche Fixkosten, die vor dem 1. Januar 2021 bestanden, aber erst jetzt fällig werden, vollständig erstattet zu bekommen. Davon umfasst sind also auch zunächst Corona-bedingt gestundete Beträge (z.B. Mieten/Pachten, Zinsaufwendungen, Energiekosten etc.), die jetzt fällig werden. Es muss allerdings sichergestellt sein, dass diese Fixkosten nicht bereits über andere Fördertöpfe (z.B. als Corona-Soforthilfe, Überbrückungshilfe I und/oder II) erstattet wurden. Wenn es zu einer doppelten Geltendmachung kommt, sieht man sich schnell dem Vorwurf des Subventionsbetruges ausgesetzt. Für die Praxis bedeutet dies, dass offene (auch Corona-bedingt gestundete) betriebliche Fixkosten aus dem Zeitraum des ersten Lockdowns (März bis Mai 2020) im Rahmen der Überbrückungshilfe III förderfähig sind. Insbesondere auch dann, wenn diese Fixkosten die erhaltenen Fördermittel für den jeweiligen Zeitraum übersteigen. Daher sollte unbedingt mit dem Steuerberater abgestimmt werden, ob bereits im vergangenen Jahr aufgelaufene Fixkosten aktuell förderfähig sind. Hierauf weisen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesministerium für Finanzen ausdrücklich hin. Beispiel: Die betrieblichen Fixkosten (z.B. Miete/Pacht, Energiekosten, Zinsaufwendungen) eines Unternehmens betrugen im Zeitraum des ersten Lockdowns (März bis Mai 2020) insgesamt 30.000,- Euro. Das Unternehmen hat für diesen Zeitraum in 2020 bereits 9.000,- Euro Soforthilfe erhalten. Demnach verbleiben 21.000,- Euro offene Fixkosten aus diesem Zeitraum. Angenommen, von den verbliebenen 21.000,- Euro wurden 15.000,- Euro Corona-bedingt gestundet und jetzt, also während des Förderzeitraums der Überbrückungshilfe III, zur Zahlung fällig, so sind diese 15.000,- Euro bis zu 100% im Rahmen der Überbrückungshilfe III förderfähig! Unter Umständen ergeben sich für Sie dadurch Möglichkeiten, bereits in 2020 unverschuldet aufgebaute Verbindlichkeiten aus Fixkosten im Rahmen der Überbrückungshilfe III geltend zu machen. Wir empfehlen daher eine Prüfung Ihrer Ansprüche gemeinsam mit Ihrem Steuerberater! Quelle: FAQ zur „Corona-Überbrückungshilfe III“ - Punkt 2.10 (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ- Ueberbrueckungshilfe-lll/ueberbrueckungshilfe-lll.html) Hinsichtlich aller in diesem Newsletter genannten Inhalte empfehlen wir Ihnen die Prüfung etwaiger Ansprüche und Fördermöglichkeiten durch Ihren Steuerberater, über welchen ohnehin die grundsätzliche Beantragung und ggf. Änderungsanträge erfolgen müssen. 8

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