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Corona-Hilfe Kundeninformation Nr. 8

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Kundeninformation zur Corona-Pandemie Newsletter Nr. 8 vom 06.11.2020

_______________________________________________________________________________________________________________________________ Inhaltsverzeichnis 1. Bundesprogramm Außerordentliche Wirtschaftshilfe – „Novemberhilfe“ ............................................................................................... 3 1.1 Bedingungen der Novemberhilfe ......................................................... 3 1.2 Beispielrechnung ................................................................................... 6 2. Überbrückungshilfe II - Update ................................................................ 8 2.1 Flexibilisierung der Eintrittsschwelle ................................................... 8 2.2 Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge ....................... 8 2.3 Erhöhung der Fördersätze ................................................................... 8 2.4 Personalkostenpauschale .................................................................... 9 2.5 Schlussabrechnung .............................................................................. 9 3. Überbrückungshilfe III & KfW-Schnellkredit ........................................ 9 3.1 Überbrückungshilfe III (Fördermonate 01-06/2021) .......................... 9 3.2 KfW – Schnellkredit .............................................................................. 9 2

_______________________________________________________________________________________________________________________________ 1. Bundesprogramm Außerordentliche Wirtschaftshilfe – „Novemberhilfe“ 1.1 Bedingungen der Novemberhilfe Die am 28. Oktober von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bedeuten gleichzeitig eine enorme wirtschaftliche Belastung insbesondere für diejenigen Branchen, die von den temporären Schließungen betroffen sind, vor allem für die Gastronomie. Um diese besonders betroffenen Unternehmen zu unterstützen, stellt der Bund eine zielgerichtete Außerordentliche Wirtschaftshilfe, die „Novemberhilfe“ bereit. Damit sollen betroffene Unternehmen Zuschüsse erhalten, die pro Woche der Schließung 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 betragen. Die Novemberhilfe sieht Beihilfen bis zu eine Million Euro pro Unternehmen vor. Für junge Unternehmen, die im Referenzzeitraum November 2019 noch nicht existierten, gelten die Umsätze im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung als Maßstab. Für Restaurants wird die Umsatzerstattung auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 mit vollem Mehrwertsteuersatz begrenzt, wenn sie Speisen im Außer-Haus-Verkauf anbieten. Damit werden Außer-Haus-Verkaufs-Umsätze mit reduziertem Mehrwertsteuersatz herausgerechnet. Im Gegenzug werden die Einnahmen aus dem Außer-Haus-Verkauf während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen. Für Hotels, die weiterhin Geschäftsreisende beherbergen dürfen, gilt, dass Umsätze von weniger als 25 Prozent auf die Umsatzerstattung nicht angerechnet werden. Das Programm richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird, in Form einer einmaligen Kostenpauschale. Hier die Bedingungen im Einzelnen: Wer ist antragsberechtigt? - Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der auf Grundlage des Beschlusses aus der Ministerpräsidentenkonferenz vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene Unternehmen), - Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den o.g. Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen (indirekt betroffene Unternehmen). Dies können auch Getränkefachgroßhandlungen sein, die mindestens 80 % ihrer Umsätze mit von der Schließung betroffenen Gastronomiebetrieben erzielen. Für Unternehmen, die nicht direkt oder im oben beschriebenen Sinne indirekt von den Schließungsmaßnahmen betroffen sind, 3

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